Im Namen des Volckes

“Wenn ein hund in nachbaurs garten scheyßt, so darff sich diser des erwern”, AG Berlin Schöneberg NJW 1990, 1972 - Adventskalender (17)

“IM NAMEN DES VOLCKES ich verkuendt, in dem rechtsstreyt, wo die parteyen sind, A M, 1000 Berlin, als verfuegungsclagerin, als procuratores sie sich die advocati B., 1000 Berlin, gewinn, gegen C…. 1000 Berlin, der verfuegungsbeclagten, streytent mit den advocati D . . . 1000 Berlin, den unverzagten: als inhaber der abtheylung 16 am Schoeneberger Ambtsgericht, krafft meines ambtes und meiner pflicht, auff die muendlich verhandlung vom 14ten Juley des 1989ten A. D., fuer recht ich folgendes erseh:

Unter Aufhebung der einstweiligen Verfügung vom 26. 6. 1989 wird der Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen. Die Klägerin trägt die Kosten des Rechtsstreits. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin darf die Vollstreckung der Beklagten durch Sicherheitsleistung von 400 DM abwenden, sofern nicht die Beklagte vorher Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Eyn kurtzweylig spil von zwo fraw’n die sich vor gericht thun haun und dorch merer hauffen coth kament in die hoechste noth

Wer auff dem lande oder in der stadt eynen hund zu halten hat, der sey wol darauff bedacht, daß das thier keyn unru macht, wer aber hierzu nit bereyt, der hat nur groz schad und leyt.

Erzelen will ich lu drumb von zwo frawen, die dorch eynen ungezognen hund, zestritent warn zestund, daß Ir dran kunnet wol erschawen, wie obgemelte ler wuerckt um, in eynem feyn exempulum.

Die parteyen wonent als mieter in eym hauß, die clagerin under der beclagten, mit zween nachbaurten gaerten, zu den furet eyn terassen naus, die gaerten geschiedent dorch eyn kleyn zaun, die terrassen gemeysam genuczet von den frawn ...

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