I Want My Money Back

Mist, Michael Jordan kann sein Haus nicht zu dem Preis verkaufen, der er sich vorgestellt hat (link zu Spiegel.de). Gut, "his Airness" ist also auch nicht schlauer als der typische Verkäufer eines Unternehmens oder einer Immobilie. Kann er aber auch nicht. Er ist nämlich zwei Denkfehlern auf den Leim gegangen, die in uns alle eingebaut sind. Aus der Sicht eines rational handelnden Käufers ist klar, dass ein Unternehmen jedenfalls nicht mehr wert ist, als die abgezinste Summe der künftigen Erträge (ein bisschen was zum Thema Unternehmensbewertung haben wir in unserem Leitfaden Unternehmensverkauf geschrieben). Das ist natürlich (zumindest theoretisch) auch dem Verkäufer klar, er wirft allerdings - meist unbewusst - noch eine Reihe anderer Dinge in die Waagschale: Zum einen - und gerade wenn das Unternehmen nicht gut läuft - hat der Verkäufer seine bisherigen Investitionen im Kopf - er will also nicht "drauflegen", was verständlich ist, gerade wenn noch Schulden zu tilgen sind. Für den potentiellen Käufer ist es aber vollkommen unerheblich, wie viel der Verkäufer schon versenkt hat, denn ihn interessiert vernünftigerweise nur, was er künftig mit dem Unternehmen verdienen kann ...Zum vollständigen Artikel

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