BaFin untersucht Auslagerungen bei Kreditinstituten

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Auslagerungsaktivitäten von Banken im Rahmen eines Quervergleichs analysiert. Nach der Definition der MaRisk liegt eine Auslagerung vor, wenn ein anderes Unternehmen mit der Wahrnehmung solcher Aktivitäten und Prozesse im Zusammenhang mit der Durchführung von Bankgeschäften, Finanzdienstleistungen oder sonstigen institutstypischen Dienstleistungen beauftragt wird, die ansonsten vom Institut selbst erbracht würden.

Die BaFin untersuchte unter anderem die Zahl der Auslagerungen, ihre geografische Verteilung, die Einbindung der Auslagerungsaktivitäten in die Geschäftsstrategie, die Risikoanalyse, die die Institute vor einer Auslagerung durchführen müssen, sowie die Überwachung und Steuerung der Auslagerungen durch die Institute.

Basis für die Ergebnisse der Untersuchung waren einerseits die Berichte der Jahresabschlussprüfungen und die entsprechenden Datenübersichten (Anlage 5 zu § 60 Prüfungsberichtsverordnung) der jeweiligen Kreditinstitute, andererseits die Einschätzungen der Fachaufseher zu bestimmten Themenbereichen, wie etwa zur Angemessenheit des Outsourcing-spezifischen Risikomanagements.

Die Beurteilung der Auslagerungsaktivitäten der Institute richtete sich insbesondere nach den Anforderungen des § 25a Absatz 2 Kreditwesengesetz (KWG) sowie der Regelungen der MaRisk, AT 9 ...

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