Auf vielfachen Wunsch: Das “Widerspruchsschreiben”

Nach meinem Artikel bekam ich eine Menge Mails mit Zuspruch und Lob, aber auch mit Kritik. Dafür danke ich sehr. Allerdings auch häufig die Bitte (hier beispielhaft ein Zitat aus einer der Mails)

“Nun will ich mich wappnen,falls so ein Schreiben bei mir eintreffen sollte. Mir ist unklar wie ich in diesen Fall einen Widerspruch formulieren soll. Ohne Sie zu Bedrängen, wäre es doch aber ratsam, wie schon von anderen Usern vorgeschlagen, einen Musterwiderspruch von den Anwälten ins Netz zu stellen.”

Ich muss leider sagen, dass es einen “Widerspruch” zu einer Abmahnung nicht gibt.

Und davon abgesehen ist es im Grunde genommen völlig egal, ob Sie reagieren, oder nicht. Denn nach meiner Einschätzung ist eine Unterlassungserklärung noch nicht einmal “vorbeugend” hier erforderlich, da hier einfach keine Verletzung gegeben ist. Darüber hinaus hat sich mE U+C sogar schadensersatzpflichtig gemacht, da die Abmahnung nicht den (neuen) Pflichtvoraussetzungen entspricht. (Solange Sie aber keinen Anwalt beauftragt haben, ist selbst ein solcher Anspruch aber nicht entstanden, also müssten Sie auch nicht insofern reagieren) ...

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