131 Millionen haben oder nicht haben…..

………..ist eine Menge.

Eine Menge Zement.

Zaster auch.

Ein übrigens wunderhübsches Wort, gell?

Sie können ja mal gugge(l)n, warum das hier so besonders hübsch passt.

Mit einer 131-Millionen-Klage gegen Zementkartell scheiterten mit einer heutigen Entscheidung die Zementkäufer mit ihren Schadenersatzansprüchen. Das Düsseldorfer Landgericht hat eine 131-Millionen-Euro-Klage gegen mehrere Zementhersteller abgewiesen. Die Hersteller hatten jahrelang ein Kartell gebildet. Nachdem dies bekannt wurde, machten die Zementkäufer, die die überhöhten Preise gezahlt hatten, ihre Schäden geltend.

Ihre Ansprüche traten sie an eine belgische Anwaltsfirma ab, die gegen ein Erfolgshonorar vor Gericht zog. Die Firma sollte 85 Prozent der erstrittenen Summe an die Zementkäufer weiterleiten. Daran nahm das Landgericht Düsseldorf jedoch Anstoß: Die Abtretung der Ansprüche sei in der Form sittenwidrig und verstoße gegen das deutsche Rechtsberatungsgesetz, denn: Mit der Konstruktion werde das Prozessrisiko der Gegenseite aufgebürdet, begründete das Landgericht. Sollte die belgische Cartel Damage Claims (CDC) den Prozess verlieren, trügen die Zementabnehmer kein Prozesskostenrisiko und die CDC nur ein geringes, weil sie über kein nennenswertes Vermögen verfüge. Im Fall eines Sieges der Zementhersteller wären diese also auf dem Löwenanteil ihrer Prozesskosten sitzengeblieben. Gegen die Entscheidung kann noch Berufung beim Oberlandesgericht eingelegt werden ...

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