Offener Brief, Frau Nahles? Aber klar!

Andrea Nahles. Ausgerechnet. Ich hatte schon Herrn Wiesehügel auf dem Posten des Arbeitsministers gesehen. Schlimm. Aber Frau Nahles? Wo ist da die Verbesserung?

Offene Briefe werden ja nicht gelesen. Trotzdem ein kleiner:

Liebe Frau Nahles,

wenn Sie bisher nicht wussten, was Lobbyismus war, werden Sie es nach Ihrer Vereidigung merken. Und er kommt von einer für Sie völlig unerwarteten Seite. Er meint, dass Regeln nicht so wichtig seien. Vor allem Grundregeln (denken Sie ruhig an das Grundgesetz). Er versucht einfach, die Dinge „gut“ zu machen, aber gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut gemacht. Außerdem steht hier nicht einmal fest, dass es gut gemeint ist. Eher eigennützig. Also fallen Sie nicht darauf rein: Nur, weil einer eine Gewerkschaft vertritt, muss er kein Messias sein. Über Arbeitgeberverbände muss Ihnen da ja nichts sagen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Änderung des TVG etwa ist überflüssig. Sie macht aus einem handhabbaren ein Wischiwaschigesetz. Wischiwaschi heißt auf Rechtsstaat auch Willkür. Die ist verboten. Genauso wie Einzelfallgesetze. Damit wird aus „überflüssig“ auch „falsch“ ...

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