Hartz IV-Ehepaar organisiert illegale Sex-Partys

Von Oliver Teutsch Sex-Partys für 180 Euro. Ein Ehepaar ist nun aufgeflogen. Foto: AFP Ein als arbeitslos gemeldetes Ehepaar in Frankfurt soll rund 450 Sex-Partys illegal organisiert haben. Jetzt muss es sich wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verantworten. Allein dem Finanzamt soll ein Schaden von einer Million Euro entstanden sein. Frankfurt. – Die Sex-Party hatte noch gar nicht angefangen, da war sie auch schon wieder beendet. Polizeibeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamts platzten am Mittwochabend in ein Hotelzimmer in der Frankfurter Innenstadt bevor die Teilnehmer richtig loslegen konnten. „Gang Bang verhindert – Betrug und Steuerhinterziehung aufdeckt“, vermeldete das Ordnungsamt gleichermaßen stolz wie vollmundig. Prostitution in Frankfurt Hamburg hat seine Reeperbahn, Berlin die sündigen 20er Jahre, in München besang man seinerzeit Rosi und den Sperrbezirk. Aber Frankfurt ist ein einziges großes Bordell... oder zumindest mal die "Hauptstadt des Verbrechens" in den Hinterköpfen Deutschlands, vor allem den ortsfremden. Foto: Pressefotografie Storch, Bad Hg. « zurück 1 | 57 weiter » Anzeige Die Nachricht von dem Ehepaar, das 450 illegale Sex-Partys ausgerichtet und nebenher noch Arbeitslosengeld bezogen hat, avancierte am Donnerstag im Nu zur Spitzenmeldung der großen Online-Portale. „Die Sache hört sich wilder an, als sie war“, sagt hingegen Polizeisprecher Rüdiger Reges. Als die Beamten das Zimmer enterten, waren fünf Gäste anwesend. Der 51-jährige „Gastgeber“ der Party, seine zwei Jahre jüngere Frau und drei weitere Personen. „Passiert war da noch nix“, verrät Reges. Für die Ermittler stellte sich die Situation zunächst also sehr unspektakulär dar ...Zum vollständigen Artikel

  • Frankfurt: Ehepaar organisiert illegale Sex-Partys

    fr-online.de - 3 Leser - Ein als arbeitslos gemeldetes Ehepaar in Frankfurt soll rund 450 Sex-Partys illegal organisiert haben. Jetzt muss es sich wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verantworten. Allein dem Finanzamt soll ein Schaden von einer Million Euro entstanden sein.

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