Kieler Geek Nerds und Nerd Geeks im Fadenkreuz der Berliner Textilindustrie

Es ist einer dieser Fälle, bei denen man die ersten Böen des nahenden Shitstorms bereits zu riechen scheint, kaum hat man von ihm gehört: Der Kieler “Nerd Stuff Supplier” (Eigenwerbung) “GetDigital“muss sich gegen die Inanspruchnahme wegen einer angeblichen Markenrechtsverletzung durch die Verwendung der Begriffskombination “Geek Nerd” zur Wehr setzen. Sofort fallen dem aufmerksamen Leser Parallelen zu anderen bekannten Markenrechtsstreitigkeiten ähnlicher Bauart ein: “Jack Wolfskin” und “Jako” (Jurafunk Nr. 21) wären Schlagworte. Auch werden Erinnerungen an die “Weltuntergangsparty” (Jurafunk Nr. 90) wach.

Allerdings existieren auch Unterschiede zu diesen Fällen:

Zum einen ist das Verfahren für die Betroffenen Kieler Nerd Geeks bereits wesentlich ernster als in den meisten ähnlichen Fällen, da auch bereits eine einstweilige Verfügung des LG Berlin in der Sache ergangen ist (Az. 101 O 162/13). Diese liegt uns auch vor.

Den Kieler Nerdausrüstern ist es danach verboten, die Marke “Geek Nerd” für den Verkauf von Bekleidungsstücken zu verwenden, wie das in einer bestimmten Ebay-Auktion geschehen sein soll. Daneben findet sich darin natürlich die übliche Ordnungsmittelandrohung nebst Kostenentscheidung zu Lasten der Antragsgegner.

Eine Wortmarke “Geek Nerd” ist auch tatsächlich für die Nizzaklassen 21 und 25 (Bekleidungsstücke, Schuhwaren, Kopfbedeckungen) zu Gunsten der Antragsteller eingetragen ...

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