Keine Ausgleichsansprüche nach der Fluggastrechteverordnung bei Verspätung wegen verzögerter Landeerlaubnis

In diesem Fall ging es um einen Kläger, der eine Ausgleichszahlung nach Art. 7 Abs. 1 der Fluggastrechteverordnung (Verordnung (EG) Nr. 261/2004) verlangte. Diese verlangte er wegen erheblicher Verspätung.

Fluggast reichte Klage ein

Er hatte bei einem Luftverkehrsunternehmen eine Flugreise von Hamburg über Paris nach Atlanta gebucht. Der Flug nach Paris startete pünktlich, landete aber mit Verspätung, weil auf Landeerlaubnis gewartet werden musste. Aus diesem Grund verpasste der Kläger seinen Anschlussflug nach Atlanta. Ein Weiterflug nach Atlanta war erst wieder am nächsten Tag möglich. Aus diesem Grund bekam der Kläger aber Probleme, seinen Geschäftstermin einzuhalten und musste ihn schließlich verschieben. Erst einige Tage später konnte dieser erfolgen. Daher ließ der Kläger den Flug nach Atlanta umbuchen und reiste nach Hause zurück.

Der BGH stellte Fest – im Gegensatz zu den Vorinstanzen – dass die Voraussetzungen für einen Ausgleichsanspruch nach Art. 7 der Fluggastrechteverordnung* wegen erheblicher Verspätung erfüllt sind ...

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