Arbeitsgerichtliche Geschichten, die nur Frauen passieren können – aber nicht passieren dürfen

Geschichten, die Frauen erleben können. Männer nicht. Geschichten, die Frauen besonders treffen können. Männer nicht. Kündigungen, die mehr treffen, als der Arbeitsplatzverlust selbst und allein bereits. Über eine Kündigung hinaus, die Frauen wie Männer erhalten können. Eine solcher Geschichten hatte ich vorab hier in “Arbeitsgerichtliche Geschichten, die nur Frauen passieren können” berichtet.

Nun hat das BAG ganz entschieden dazu entschieden:

Danke, liebes BAG – in Zukunft bitte mehr solche Entscheidungen. Dann verzeihe ich Euch irgendwann auch die kürzliche zu “Schwanger? Da zahlen wir doch gleich mal kein Gehalt mehr ……” | Jus@Publicum. Irgendwann. Vielleicht. Viiiiielleicht irgendwann. Wenn nicht erst so krasse Sachverhalte wie der folgende nach BAG-Rechtsprechung Sanktionen und Folgen zeitigen für Arbeitgeberverhalten im Umgang mit Mutterschutz, Schwangerschaft und schäbigem Verhalten bei beidem. Denn soviel steht allemal fest: Arbeitgeberfreundliche Entscheidungen bei inakzeptablem Verhalten gegenüber schwangeren Mitarbeiterinnen sind noch niemals geeignet gewesen, Arbeitgeber zur Einstellung von mehr Frauen in ihren Unternehmen zu motivieren, sondern nur geeignet, miese Einstellungsquoten bei ihrem Umgang mit Frauen und schwangeren Frauen unerfreulich in die Höhe zu treiben, bei dem, was sie dann treiben. Wenn Mutterschutz besteht. Eigentlich besteht. Beschäftigungsverbote bestehen. Eigentlich bestehen. Kündigungsschutz besteht. Eigentlich besteht.

Eigentlich. Während die Praxis dann eigentlich manchmal ganz erheblich anders aussieht. Wie im nun gestern entschiedenen Fall. Der mag nicht der Regelfall sein. Aber dass er so und so krass überhaupt möglich ist und bis in die letzte Instanz auch noch als rechtlich legitim verteidigt wird, zeichnet ein trauriges Bild über Einstellung im Umgang mit weiblichen Mitarbeitern bei Schwangerschaft ...

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