Neuer "Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht" und 15 statt 10 Stunden Pflichtfortbildung

Die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer hat den Nikolaustag genutzt, um an der Fachanwaltsordnung herumzubasteln. Herausgekommen ist, dass die Pflichtfortbildungsstunden für Fachanwälte von bislang 10 auf 15 Stunden angehoben werden; von diesen 15 Stunden können 5 Stunden im Wege des "Selbststudiums" erfolgen. Der neu gefasste § 15 FAO lautet:
(1) Wer eine Fachanwaltsbezeichnung führt, muss kalenderjährlich auf diesem Gebiet wissenschaftlich publizieren oder an fachspezifischen der Aus- oder Fortbildung dienenden Veranstaltungen hörend oder dozierend teilnehmen. Die hörende Teilnahme setzt eine anwaltsorientierte oder interdisziplinäre Veranstaltung voraus.
(2) Bei Fortbildungsveranstaltungen, die nicht in Präsenzform durchgeführt werden, müssen die Möglichkeiten der Interaktion des Referenten mit den Teilnehmern sowie der Teilnehmer untereinander während der Dauer der Fortbildungsveranstaltung sichergestellt sein und der Nachweis der durchgängigen Teilnahme erbracht werden. (3) Die Gesamtdauer der Fortbildung darf je Fachgebiet 15 Zeitstunden nicht unterschreiten. (4) Bis zu 5 Zeitstunden können im Wege des Selbststudiums absolviert werden, sofern eine Lernerfolgskontrolle erfolgt. (5) Die Erfüllung der Fortbildungspflicht ist der Rechtsanwaltskammer durch Bescheinigungen oder andere geeignete Unterlagen unaufgefordert nachzuweisen. Fortbildung im Sinne des Absatzes 4 ist durch Bescheinigungen und Lernerfolgskontrollen nachzuweisen.
Und die Übergangsvorschrift dazu - § 16 Abs. 3 FAO lautet:
Die Neufassung von § 15 Abs. 3, Abs. 4 und Abs. 5 Satz 2 vom 6.12.2013 werden am 1.1 ...
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