560 Schriftsteller gegen Überwachung im Internet

560 Schriftsteller aus 83 Ländern haben sich in einem Aufruf gegen die Überwachung des Internets durch Geheimdienste und Unternehmen ausgesprochen.

Sie fordern die Vereinten Nationen auf, eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte zu verabschieden.

Keine deutsche Befindlichkeit

„Writers Against Mass Surveillance“ heißt der Aufruf, der unter anderem von den deutschen Autoren Ilja Trojanow und Juli Zeh initiiert wurde. Dem Aufruf haben sich über 500 Schriftsteller aus 83 Ländern angeschlossen, darunter die Nobelpreisträger J. M. Coetzee, Tomas Tranströmer, Günter Grass, Elfriede Jelinek und Orhan Pamuk.

Datenschutz, der Schutz der Privatsphäre sowie die Gedanken- und Meinungsfreiheit sind Rechte jedes Bürgers weltweit, wie sich an der großen Resonanz aus allen Teilen der Welt zeigt, und beruhen nicht etwa nur auf deutschen Befindlichkeiten. Aus den USA haben sich 36 Autoren dem Aufruf angeschlossen, unter anderem Paul Auster, Jonathan Littel und Don DeLillo, und aus Großbritannien ungefähr genauso viele, unter anderem Tom Stoppard.

Charta gegen Überwachung

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist eine von 32 internationalen Zeitungen, die den Aufruf abdruckt ...

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