Warum schreiben Sie mir dann?

Mandate auf VKH-Basis(*) lösen bei Rechtsanwälten nicht immer nur Freude aus. Zum einen liegt das an der geringeren Vergütung, zum anderen am Mehraufwand für den Anwalt und dessen Kanzlei. Zugegebenermaßen kann man sich im Gegenzug darauf verlassen, dass irgendwann die gesetzlich vorgesehene Vergütung auf dem Konto eingeht, wenngleich das geflügelte Wort umgeht, für VKH-Mandate müsse man jung sein, wenn man sie von Mandatsannahme über den Honorareingang bis zur endgültigen Aktenablage selbstständig betreuen möchte. Denn auch nach Ende des Verfahrens in der Hauptsache dient die Kanzlei des beigeordneten Rechtsanwalts noch als Postverteilungsstelle. Das Gericht kann und wird nämlich die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Mandanten überprüfen, ob dieser nicht doch noch einen Beitrag zu "seinen" Verfahrenskosten beisteuern kann. Diese Aufforderung zur erneuten Auskunft geht allerdings nicht an den Mandanten, sondern an dessen damaligen Verfahrensbevollmächtigten. Dieser muss sich dann bemühen die Post weiter zu leiten, ob er die aktuelle Anschrift kennt oder auch nicht. Ebensowenig fragt man sich auf Seite der Justiz, ob überhaupt noch eine Mandatsbeziehung besteht ...Zum vollständigen Artikel


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