Umsatzsteuer: Rückwirkende Rechnungsberichtigung kann zulässig sein

Die Rechnungsberichtigung wirkt auf den Zeitpunkt der Rechnungsausstellung zurück, sofern die Abrechnung die Mindestanforderungen an eine Rechnung enthält (FG Niedersachsen 1.10.13, 5 V 217/13, AdV-Beschluss, Beschwerde zum BFH nicht zugelassen). Das FA hatte den Vorsteuerabzug aus Gutschriften versagt, da die Gutschriften keine ordnungsgemäßen Rechnungen i.S. des § 15 Abs. 1 UStG i.V. mit § 14 Abs. 4 UStG seien. Weder in den Gutschriften noch in den Anlagen zu den Abrechnungen waren die Steuernummer oder die USt-Identifikationsnummer des jeweiligen Gutschriftempfängers enthalten. Zwar wurden die Provisionsabrechnungen noch während der Außenprüfung mit Datum vom 2.5.13 berichtigt. Dennoch kürzte das FA die Vorsteuern, da die Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug erst im Zeitpunkt der durchgeführten Rechnungsberichtigung 2013 vorgelegen hätten: Das FG entschied entschied jedoch im Anschluss an die EuGH-Entscheidungen „Pannon Gép" (EuGH 15.7.10, C-368/09) und „Petroma Transports" (EuGH 8.5 ...Zum vollständigen Artikel


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