Barrierefreie Begutachtung – man darf dem Psychiater vielleicht auch schreiben

Menschen mit Autismus tun sich mit mündlicher Kommunikation bisweilen schwer. Gerichte wiederum, auch Sozialgerichte, sind ungewöhnlich erscheinenden Anforderungen nicht immer besonders aufgeschlossen. Ein Kläger, der für seine Asperger-Autismus-Behinderung einen GdB von mehr als 50 verlangt hat, hat das Sächsische Landessozialgericht erbost: Der Kläger wollte mit dem psychiatrischen Gutachter nämlich barrierefrei kommunizieren, also schriftlich. “Fehlende Mitwirkung” befanden die Richter, einleuchtend sei das nicht, denn der Kläger habe ja in der Schulzeit auch mündlich kommuniziert. Klage abgewiesen ...

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