“Und zur Strafe kriegen Eure Sprösslinge kein Kita-Essen, Ihr unartigen Eltern!”

Es gab Zeiten, da wurden Kinder von ihren Eltern ohne Essen ins Bett geschickt, wenn sie nicht folgsam waren oder was angestellt hatten. Eines von einer Palette von erzieherischen Strafmitteln, über die man nicht nur den Kopf schütteln möchte. Nicht erst heutzutage.

Es gab auch Zeiten, da durften Lehrer noch Schulkinder im Unterricht züchtigen. Und hätten Kinder sich daheim darüber beklagt, wäre ihnen im besten Fall ein elterliches “Du wirst es schon verdient haben”, im weniger milden Fall noch rechts und links was aus der elterlichen Hand als weitere Backpfeifen und nicht nur weiterer Anpfiff um die Ohren geflogen.

Und immer schon gab es Eltern, die solchen sog. Erziehern auch eine Antwort mit demselben Stock versprochen (oder auch verpasst) hätten, wenn Lehrer ihre Kinder je wieder anzurühren wagen sollten. Ob mit oder ohne Sätzen wie “Meine Kinder schlag’ und straf’ ich mir selbst - und in keinem Fall Sie!” oder nicht, unterschiedlich je nach persönlicher Dialogvorliebe mit Lehrern. Und durchaus auch unterschiedlich ernst gemeint, was das dann häusliche Schlagen und Strafen angegangen sein mochte. Über die Eltern früher ebenfalls sehr unterschiedlicher Ansicht gewesen sind und Praxis übten.

Und so, wie Priester, Lehrer, Bürgermeister und andere Berufssparten früher andere Autorität auch im gesellschaftlichen Leben hatten und als solche galten, selbst bis in familiäre und berufliche Entscheidungen von Familien hinein, konnte so mancher Schüler ausbaden, was seine Eltern oder Familie an Zwistigkeiten im Dorf oder der jeweiligen (Klein- oder auch nicht nur Klein-) Stadt mit solchen Personen hatten. Die Weltliteratur ist voll an Beispielen der tragischen Geschichten von Ganghofer über Thoma, Mann, Fontane, Shakespeare, Schiller, Goethe und und und.

Überholte Zeiten, dass nicht nur Schüler und Kinder in schulischer oder vergleichbarer Obhut von ihren sog ...

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