Krieg? „In München können wir billiger produzieren.“

Einige arbeitsrechtliche Meldungen, die sich in Google-News verfangen, klingen reißerisch und verleiten zum Lesen. Manchmal muss man aber erst Rätsel raten:

Wenn die taz etwa in einem Beitrag aus Bremen meint, drei Abmahnungen und ein Arbeitsgerichtstermin seien ein „Krieg“ vor den Arbeitsgerichten, dann sollte sie vielleicht noch einmal ihr Vokabular überdenken. Zumal der “Krieg” bei der zum Inbev-Konzern zählenden Becks-Brauerei beendet ist, denn die Klage gegen die Abmahnungen des Betriebsratsvorsitzenden hat das Arbeitsgericht abgewiesen. Und der soll sein Verhalten geändert haben. Wozu also die Schlagzeile?

Erste Möglichkeit: In Bremen ist das Prozessergebnis sicher eher die Ausnahme (Prozessieg des Arbeitgebers). Aber unentschuldigtes Fehlen scheint auch im Norden abmahnungsfähig zu sein.

Und: Das hat die taz sicher nicht auf die Bild-Zeitungs-Schlagzeile gebracht.

Der Betriebsratschef sieht sich, was man oft hört und trotzdem nicht immer wahr ist, als Opfer einer Kampagne (na…angeblich erkennt man die ja daran, dass ein Kollege namens Naujoks eingeschaltet wird, aber da lasse ich jetzt mal die Finger von) ...

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