Die kesse Tatort-Kommissarin

Am 5. Verhandlungstag des Wulff-Prozesses vor dem Landgericht Hannover waren Verleger Hubert Burda und Ehefrau Maria Furtwängler geladen. Beide kamen in Begleitung von Medienanwalt (und Zeugenbeistand?) Christian Schertz.

Wie man souver�änen Presseberichten – also nicht der Haus– und Hofpresse – entnehmen kann, nutzte die Tatort-Kommissarin jede Gelegenheit, dem Vorsitzenden Richter Frank Rosenow zu zeigen, was sie von diesem Verfahren hält. Schon bei der Aufnahme der Personalien antwortete sie, bei der Frage zu ihrem Alter angekommen, ob sie darauf antworten müsse. Natürlich mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen. Nach ihrem Beruf befragt, gab sie Schauspielerin und Ärztin an.

Gefallen habe es ihr auf dem Oktoberfest jedenfalls nicht, berichtet sie in jovialem bayrischen Akzent: „Es war stickig und dampfig im Zelt. Die Brez‘n vertrag‘ I net, weil da Gluten drinnen is‘. Da bin ich bald ’ganga“. Die Zuschauer feixen.

Wer die Rechnung bezahlt habe, wollte der Richter Rosenow dann natürlich wissen – darum geht es ja schließlich: „Ich war’s nicht ...

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