Umsatzsteuer in der Skihalle

Der Betrieb einer Skihalle unterliegt nicht dem ermäßigten Umsatzsteuersatz, sondern dem Regelsteuersatz von 19%. Es besteht auch kein Anspruch auf Besteuerung mit dem günstigsten in einem anderen EU-Nachbarstaat vorhandenen Steuersatz.

Wie der Bundesfinanzhof mit Beschluss vom 28.06.2011 bereits entschieden hat, handelt es sich bei der Abgrenzung zwischen einer “Beförderung von Personen … mit Drahtseilbahnen und sonstigen mechanischen Aufstiegshilfen” i.S. des § 12 Abs. 2 Nr. 10 Buchst. b UStG 2008 zu sonstigen Leistungen eigener Art um eine den BFH grundsätzlich bindende tatsächliche Würdigung. Diese sei nicht zu beanstanden, weil Schlepplifte ausschließlich zur Skiabfahrt und nicht auch für andere Zwecke als das Skifahren genutzt werden können.

Demgemäß ist auch im Streitfall die tatsächliche Würdigung des Finanzgerichts, wonach bei natürlicher Betrachtung die Zurverfügungstellung des gesamten Leistungsspektrums in einer Skihalle eine Leistung eigener Art darstellt, bei der die Personenbeförderungsleistung durch den Skilift hinter der Gesamtleistung zurücktrete, nach § 118 FGO für den Bundesfinanzhof bindend ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK