Ist Weihnachtsgeld nur eine Karotte vor der Nase?

„In unserem Betrieb erfolgt die Zahlung von Weihnachtsgeld an Betriebsangehörige, die sich am Stichtag des 31.12.2010 in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinden.“ So stand es sinngemäß in den Richtlinien eines Unternehmens zur jährlichen Auszahlung des Weihnachtsgelds. Und wer nicht bleibt, geht leer aus? Weihnachtsgeld ausschließlich als Karotte vor der Nase, die zum Bleiben animieren soll, statt Anerkennung für eine bereits erbrachte Leistung? Das empfand ein von dieser Stichtagsregelung unmittelbar betroffener Arbeitnehmer als ungerecht. Seit Jahren erhielt er zur besinnlichsten Zeit des Jahres mit der Novembergehaltsabrechnung sein Weihnachtsgeld. Nun sollte es ihm nicht mehr zustehen, weil er zum 30. September 2010 gekündigt hatte.

Nach erfolgloser erster und zweiter Instanz zog er bis vor das Bundesarbeitsgericht, um anteilig 9/12 seiner Sonderzahlung zu erhalten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK