Herstellung von K.-o.-Tropfen kann Kündigung eines Wachpolizisten rechtfertigen

Der Kläger war beim beklagten Land seit Oktober 2001 aufgrund eines Arbeitsverhältnisses (also nicht als Beamter) als Wachpolizist im Objektschutz beschäftigt. Er versah seinen Dienst mit Dienstwaffe und in Polizeiuniform. Im Januar 2010 wurde auf gerichtlichen Beschluss hin seine Wohnung polizeilich durchsucht. Dabei wurden verschiedene Behälter mit Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) und Gamma-Butyrolacton (GBL), Natriumhydroxid, sowie eine Anleitung und Utensilien zur Herstellung von GHB gefunden. GHB ist ein als „K.o.-Tropfen" bezeichnetes, verbotenes Betäubungsmittel. GBL und Natriumhydroxid sind die Grundstoffe zur Herstellung von GHB. Nachdem die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hatte, kündigte das Land dem Kläger fristgerecht.

Seine hiergegen gerichtete Klage hatte in den ersten beiden Instanzen keinen Erfolg ...

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