Hausaufgaben im Arbeitsrecht: Die Befristungskontrollklage

Um Hausaufgaben, Hausaufgabenbetreuung und um die Frage, ob aus einer solchen ein Arbeitnehmerstatus resultieren kann, streiten die Parteie im Rahmen einer Befristungskontrollklage in einem Verfahren, das beim Bundesarbeitsgericht demnächst verhandelt wird.

Die Klägerin, eine ausgebildete Lehrerin, war von August 2007 bis Juli 2012 aufgrund mehrerer befristeter Verträge an einer Ganztagsschule der beklagten Stadt E. als Hausaufgabenbetreuerin tätig.

Für die Hausaufgabenbetreuung werden neben externen Kräften auch Lehrer der Schule eingesetzt.

Die Hausaufgabenbetreuung sollte gegen ein Honorar von zehn Euro pro Stunde an den Wochentagen Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 10:45 Uhr und 15:15 Uhr jeweils drei Stunden pro Tag erfolgen. Bei der Ausgestaltung der Arbeitszeit sollte die Klägerin frei sein. Weisungen der Stadt E. sollte sie nicht unterliegen und auch selbst keine Weisungsbefugnisse gegenüber anderen Mitarbeitern haben ...

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