Post an einen Mandanten

Ich wurde dem Mandanten zum Pflichtverteidiger bestellt. Die Staatsanwaltschaft hat den Erlaß eines Strafbefehls beantragt, mit dem eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten verhängt werden soll. Auch wenn diese Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird, ist dem Angeschuldigten ein Pflichtverteidiger zur Seite zu stellen, § 408b StPO. Soweit, sogut.

Ich habe die Akten bekommen und die Anschrift des Mandanten, den ich mehrfach freundlich angeschrieben habe. Und ich habe ihn gebeten, sich zu melden, damit wir uns bei einer Tasse leckerem italienischen Caffé über seine Verteidigung unterhalten können.

Man wirft ihm eine gefährliche Körperverletzung vor, aber es gibt keine unmittelbaren Tatzeugen mehr, weil die angeblich Verletzte sich nicht äußern muß und wird ...

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