Der Streit ums Auto

Wird ein Vergleich geschlossen, mit dem sämtliche Ansprüche zwischen den Parteien hinüber und herüber abgegolten sein sollen, kann später nicht mehr die Herausgabe eines Gegenstandes verlangt werden.

Mit dieser Begründung hat das Landgericht Coburg in dem hier vorliegenden Fall die Klage eine Mannes abgewiesen, der von seiner ehmaligen Lebensgefährtin die Herausgabe eines Fahrzeugs verlangt hat. Die ehemalige Freundin des Klägers kaufte im Jahr 2003 einen Pkw Mercedes, Baujahr 1973. Im Februar 2010 unterschrieben die Frau und ihr damaliger Lebensgefährte eine Erklärung, dass das Eigentum an dem Fahrzeug dem Kläger zustehe. Die Frau nutzte den Mercedes aber weiter. Die Beziehung des Paares endete mit einer gewalttätigen Auseinandersetzung und der spätere Kläger kam deswegen in Untersuchungshaft. Vor dem Strafgericht schloss das Paar einen Vergleich, der neben einer Zahlungspflicht des Mannes auch die Formulierung einer Abgeltungsklausel enthielt. Demnach sollten mit diesem Vergleich sämtliche Ansprüche zwischen den Parteien hinüber und herüber abgegolten seien.

In einem späteren Verfahren wollte der Kläger vor dem Landgericht Coburg die Herausgabe des Mercedes erreichen ...

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