Meine Freiheit, Deine Freiheit: Frauen nach dem Gefängnis

Ein Gefängnis in Berlin. Zwei gefangene Frauen. Der Dokumentarfilm „Meine Freiheit, Deine Freiheit“, den das ZDF heute Nacht um 00:05 Uhr zeigt, widmet sich zwei Frauen, die nach einem Gefängnisaufenthalt ein neues Leben beginnen wollen.

Da ist Kübra, eine Deutsche kurdischer Abstammung, die als Kind schon immer Räuber sein wollte, nie Gendarm. Seit sie elf Jahre ist, hat sie eine kriminelle Geschichte. „Kindheitsfehler“ zunächst, dann U-Haft, jetzt steht sie kurz davor, nach vier Jahren und zwei Monaten Haft in der JVA Lichtenberg entlassen zu werden: „Alles, was mit meiner Vergangenheit zu tun hat, hat mit Knast zu tun“. Im Gefängnis selbst ist sie mehrfach „ausgerastet“, war in einen Misshandlungsfall verwickelt, ist mit harten Drogen in Kontakt gekommen. Der Film begleitet sie in die Freiheit, zeigt, wie sie versucht, ein Leben nachzuholen, auf das sie bisher verzichten musste.

Und da ist Salema (Anfang 40), die ihre Eltern während des Bürgerkriegs in Äthiopien verloren hat. Früh wurde sie nach Deutschland gebracht, war alleine und erlebte einen „Kulturschock“ ...

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