Türkische Player auf dem Weg in die EU

Der türkische Pharmamarkt wächst mit durchschnittlich 10% und ist gemessen an Umsatzzahlen schon jetzt der sechstgrößte Pharmamarkt Europas, was in den vergangenen Jahren auch einige der großen internationalen Pharma-Unternehmen in die Türkei geführt hat. Umgekehrt geraten ausländische Märkte mehr und mehr in den Blick zahlreicher Unternehmen auch der türkischen Lifesciences-Industrie, die auf der Suche nach neuen Absatzmärkten sind und ihre Exportbemühungen verstärken.

Deutlich höhere Investitionen zu erwarten

Als Ergebnis der weitreichenden türkischen Gesundheitsreformen, die seit 2002 umgesetzt wurden, hat sich der flächendeckende Zugang der Bevölkerung zu medizinischer Behandlung erheblich verbessert. Auf die damit einhergehenden steigenden Ausgaben im Gesundheitssystem folgten regulatorische Vorgaben insbesondere mit Blick auf die Preisvorgaben und Erstattungsbeiträge für Arzneimittel. Wirtschaftspolitisch hat sich die gegenwärtige Regierung zum Ziel gesetzt, das hohe Leistungsbilanzdefizit zu verringern und die Importabhängigkeit des Landes einzuschränken. Im Gesundheitssektor will die Türkei darüber hinaus bis 2023 unter die ersten 10 Volkswirtschaften weltweit aufsteigen. Erreicht werden soll dies über deutlich erhöhte Investitionen in Forschung und Entwicklung, aber auch über die Steigerung von Exportaktivitäten im Bereich Lifesciences.

Im Fokus liegen zwar nicht nur EU-Märkte – auch in Richtung Süden und Osten locken interessante Perspektiven. Neben dem Export von Arzneimitteln oder Wirkstoffen spielt traditionell auch die Auftragsherstellung eine wichtige Rolle bei der Ausweitung der Aktivitäten auf den EU-Markt. Hier kommen gerade türkische Unternehmen als interessante Kooperationspartner in Betracht ...

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