Tja, da gab es 150 T€ Vergütung weniger!

Das Landgericht Köln hatte eine Vergütung für die Klägeranwälte von ca. 358.000 € angesetzt. Hiergegen wandte sich die Beklagtenseite mit der sofortigen Beschwere und trug vor, die Klägerin habe mit ihren Prozessbevollmächtigten eine niedrigere Honorarvereinbarung abgeschlossen.

Auf Hinweis des Senats hat die Klägerin dann mitgeteilt, dass es tatsächlich eine (Stunden-)Honorarvereinbarung mit einem Stundensatz von netto 190 € gebe und insgesamt 884,66 Sunden angefallen seien. Dies wurde dann präzisiert, dass in der ersten Instanz 614,5 Stunden, in der zweiten Instanz 227,01 Stunden und für das Kostenfestsetzungsverfahren 39,49 Stunden (wie schafft man denn das?) angefallen seien. Insgesamt ergebe das einen Betrag von 215.585,40 €. Diesen Betrag hatten die Anwälte in ihrer Rechnung von der gesetzlichen Vergütung abgezogen und erklärt, auf den Rest zu verzichten.

Nun hat das Oberlandesgericht Köln in seiner Beschwerdeentscheidung lediglich 207.386,90 € der Kostenerstattung zugrunde gelegt ...

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