4A_137/2013: Rechtsmittel gegen den Entscheid über ein Wiederherstellungsgesuch (amtl. Publ.)

X. stellte gegen ihren Untervermieter Z. ein Schlichtungsgesuch. Die Untermiete betraf ein Zimmer in einer Wohnung mit Gebrauchsrecht für die gemeinsam genutzte Küche und das Badezimmer. Der monatliche Mietzins betrug CHF 600. X. beantragte die Aufhebung der von Z. ausgesprochenen Kündigung, eventualiter eine Erstreckung des Mietverhältnisses für vier Jahre (BGer. 4A_137/2013 vom 7. November 2013). Die Schlichtungsbehörde in Mietsachen lud zur Vermittlungsverhandlung am 5. November 2012 vor. Da die Gesuchstellerin X. nicht zum vorgeladenen Termin erschienen war, schrieb die Schlichtungsbehörde das Verfahren ab und eröffnete den Parteien den schriftlichen Abschreibungsbeschluss. Mit Schreiben vom 15. November 2012 stellte die anwaltlich nicht vertretene Gesuchstellerin sinngemäss ein Gesuch um Wiederherstellung der Tagfahrt im Sinne von Art. 148 ZPO und ersuchte um Vorladung zu einem neuen Termin. Zur Begründung führte sie aus, sie habe die Vorladung zum ersten Termin nicht erhalten. Sie habe ihren Untervermieter in Verdacht, dass er ihre Briefpost abfange. Die Schlichtungsbehörde wies das Gesuch ab, da die Vorladung an die gültige Adresse der Gesuchstellerin versandt worden war. Dagegen erhob X. Beschwerde ans Mietgericht, welches die Eingabe zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht weiterleitete ...Zum vollständigen Artikel

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