Urheberrecht: Kein legaler Download von Computerspielen

Florian Mauchle bekennt sich zum Download von urheberrechtlich geschützten Filmen aus unautorisierten Quellen im Internet – beispielsweise über Cyberlocker oder Tauschbörsen. In der Schweiz ist dieser Download – nur der Download! – zum ausschliesslichen Privatgebrauch gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. a URG erlaubt und es muss nicht zwischen legalen und (mutmasslich) illegalen Quellen unterschieden werden. Bei Import und Herstellung der dafür genutzten Datenträger fallen als Ausgleich pauschale Urheberrechtsabgaben an, die durch Verwertungsgesellschaften wie beispielsweise die SUISA an die Urheber und andere Rechteinhaber verteilt werden.

Auch in der Schweiz zum Privatgebrauch nicht erlaubt ist hingegen der Download von Games beziehungsweise Spielen ohne Autorisierung. Der rechtliche Grund dafür liegt in Art. 19 Abs. 4 URG, der Computerprogramme und damit auch Computerspiele vom Privatgebrauch ausdrücklich ausschliesst. Die häufige Gleichsetzung von Spielen mit anderen Werken im Bezug auf den legalen Download lässt darauf schliessen, dass diesbezüglich ein populärer Irrtum vorliegt.

Nutzerinnen und Nutzer, die in der Schweiz urheberrechtlich geschützte Computerspiele aus unautorisierten Internet-Quellen herunterladen, können strafrechtlich belangt werden ...

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