UK Supreme Court: Keine Schwulendiskriminierung aus Glaubensgründen

Britische Hotelbesitzer dürfen schwulen und lesbischen Paaren kein Doppelbett verweigern, auch wenn sie das auf Grund ihrer religiösen Überzeugungen glauben tun zu müssen. Das hat der britische Supreme Court gerade entschieden.

In dem Fall ging es um ein schwules Paar aus Bristol, das in Cornwall Ferien machen wollte und dort telefonisch in einem B&B ein Zimmer buchte. Als sie dort ankamen, informierte sie der Hotelbesitzer, dass aus Glaubensgründen keine Zimmer mit Doppelbetten an unverheiratete Paare vergeben werden. Als sie sagten, sie seien aber verheiratet (als civil partnership), erwiderte der Hotelier, die erkenne er nicht an, da für ihn Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich sei. Das Paar zog wütend ab und klagte auf Schadensersatz.

Diskriminierung nach sexueller Orientierung ist in Großbritannien generell verboten, insbesondere aber auch explizit die Diskriminierung zwischen Hetero- und Homo-Ehe. Dass es sich hier um eine Diskriminierung handelt, darin sind sich die Richter einig, nur ob sie direkt oder indirekt ist, nicht, was aber im Ergebnis auf das Gleiche hinausläuft ...

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