Scheiterin von IT-Projekten - typische Projektsünden

Viele IT-Projekte sind schon vor Beginn durch unpassende vertragliche Rahmenbedingungen zum Scheitern verurteilt. So sind bei Projekten, bei denen der Kunde noch eine hohe Unsicherheit hinsichtlich seiner Anforderungen aufweist, Festpreis-Regelungen ein riskantes Unterfangen. Bei Projekten mit hohem technischem Innovationsgrad sind Festpreis-Vereinbarungen gar ein Garaus. Böse Überraschungen gibt’s meistens kurz vor Projektende. Das „korrekte" Inhaltsverzeichnis einer Leistungsbeschreibung sollte folgende Bereiche abbilden: (Den Systemzweck, zu unterstützende Geschäftsprozesse, Anwendungsfälle, was macht das System also für die „Außenwelt".) Darüber hinaus ein fachliches Datenmodell, welche Daten und Relationen werden im System verarbeitet? Funktionen, also welche Verarbeitungsschritte werden auf den Daten ausgeführt, z.B. Scouring, Statistik, Verschlüsselung etc. Darüber hinaus Benutzerschnittstellen: Wie interagiert das System mit Menschen? Welche Daten werden dargestellt/eingegeben/geändert? Oftmals fehlt im Inhaltsverzeichnis eine Beschreibung der Systemschnittstellen: Wie interagiert das System mit anderen Systemen? Welche Daten werden ausgetauscht? Darüber hinaus müssen frühzeitig nicht funktionale Aspekte geklärt werden, z.B. ein (eventueller aus datenschutzrechtlichen Gründen unzulässiger) Backup in die Cloud, Sicherheitsmaßnahmen, Antwortzeiten, und Benutzerrechte. Nichts dem Zufall überlassen Gestaltungsentscheidungen in einem IT-Projekt sollten nicht dem Anbieter überlassen werden. Die Gestaltung der zukünftigen Prozesse darf nicht dem Zufall überlassen werden, insbesondere müssen Grenzen zu den umgebenen Systemen klar beschrieben werden. Als typische Projektsünden, die zum Scheitern von IT-Projekten führen, haben sich herausgestellt: 1. unklare Vertragstypologie (Dienstvertrag, Werkvertrag?); 2. eine fehlende Projektstruktur; 3. ein fehlendes unvollständiges Pflichtenheft; 4 ...Zum vollständigen Artikel


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