Anlagenregistrierung für das Herkunftsnachweisregister: Frist für Nachreichung von Umweltgutachten läuft am 31.12.2013 ab

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Immer mehr Kunden legen Wert darauf, wo ihr Strom herkommt. Dabei geht es vor allem um Ökostromprodukte, also Strom aus Erneuerbaren Energien. Eine zentrale Rolle für ein Produkt spielt dabei, wie glaubwürdig und vor allem zuverlässig nachgewiesen ist, dass tatsächlich Strom aus Erneuerbaren Energien geliefert wurde. Klar ist natürlich, dass der Nachweis sich nicht auf die physikalisch bezogenen Strommengen beziehen kann. Denn der Strom, der aus der Steckdose entnommen wird, lässt sich in aller Regel keiner konkreten Erzeugungsart zuordnen. Strom aus fossiler, atomarer und regenerativer Erzeugung fließt in den Stromnetzen zu einem großen „Stromsee“ zusammen. Es kann also nur auf den Nachweis bilanzieller Lieferungen ankommen. Wie kann aber nachgewiesen werden, dass der von einem Stromlieferanten (bilanziell) gelieferte Strom tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt?

An dieser Stelle setzt seit dem 1.1.2013 das Herkunftsnachweisregister (HKNR) des Umweltbundesamts (UBA) an. In dem zentralen Register werden Herkunftsnachweise (HKN) für Strom aus Erneuerbaren Energien ausgestellt, übertragen und entwertet. Mithilfe der HKN kann der Stromversorger gegenüber seinen Kunden die Ökostromqualität ausweisen.

Dazu müssen HKN in dem Register enthalten sein. Der Blick wechselt jetzt also von der Versorger- zur Erzeugerseite ...

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