Der standortfremde Kies

Jede Bodenschatzgewinnung, wie auch der Kiesabbau an der Stelle des Kiesvorkommens, ist eine naturgemäß ortsgebundene und daher im Außenbereich baurechtlich privilegiert zulässige Tätigkeit. Diese Privilegierung entfällt aber mit dem Wegfall des eigenen Kiesabbaus.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Freiburg in dem hier vorliegenden Fall die Klage der Fa. Holcim Kies und Beton GmbH in Weil a.Rh. abgewiesen, die nach weitgehender Erschöpfung ihrer eigenen Kiesgrube an diesem Standort im Außenbereich andernorts abgebauten Kies lagern und aufarbeiten wollte. Die Firma hatte nach einer anderweitigen Nutzungsmöglichkeit für ihre an ihrer erschöpften Kiesgrube angesiedelten Aufbereitungsanlage gesucht. Das Landratsamt Lörrach hatte die immissionsschutzrechtliche Genehmigung einer solchen Kiesverarbeitung abgelehnt. Hiergegen hat sich die Fa. Holcim Kies und Beton GmbH mit ihrer Klage gewandt ...

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