Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften

Der Bundesrat hat die Inkraftsetzung der Umsetzungsverordnung „Minder“ – neu: „Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV)“ -, per 01.01.2014 beschlossen. Die wichtigsten Klärungen in der Übergangsordnung sind (i) ein eigenständiger und geprüfter Vergütungsbericht ist erstmals für nach dem 01.01.2014 abgeschlossene Geschäftsjahre erforderlich; (ii) Statutenänderungen und Abstimmungen über Salärbeträge sind spätestens an der zweiten ordentlichen GV nach dem 01.01.2014 vorzunehmen, und zwar unabhängig davon, ob die GV prospektiv oder retrospektiv abstimmen soll, also spätestens an der ordentlichen GV 2015; und (iii) Arbeitsverträge müssen erst bis 01.01.2016 angepasst werden. Künftig unzulässige Vergütungen aus bisherigen Arbeitsverträgen sind bis 01.01.2016 zulässig. Die wichtigsten inhaltlichen Klärungen sind folgende: Die VegüV betrift Schweizer Gesellschaften, deren Aktien an einer in- oder ausländischen Börse kotiert sind. Keine Notwendigkeit von Stellvertreterwahlen. Kompetenzdelegation an den VR für Stellvertreter und Vakanzen. Beendigung von Mandaten nach Abschluss der GV. Festlegung der Anzahl Mandate in den Statuten erweitert auf in ausländischen Registern eingetragene Rechtseinheiten (und somit keine Beschränkung auf börsenkotierte Unternehmen). Art (Beschluss oder Genehmigung) und Definition der jährlichen Abstimmung über Vergütungen sind durch die Statuten zu bestimmen. Die Statuten müssen die Einzelheiten der Abstimmung regeln. Folgen einer Ablehnung von Salärabstimmungen sind in den Statuten zu regeln ...Zum vollständigen Artikel

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