siebenTAGE KW 46

KW 44: Hoeneß-Prozess, wahrscheinlich keine Dynamo-Klage und neuer WADA-Code. Der “Fall Hoeneß” heizt die Diskussionen an – auch juristische Fragen, u.a. zur Verantwortung von Aufsichtsräten, werden aufgeworfen. Dazu: Dynamo Dresden klagt vor einem staatlichen Gericht gegen den Pokalausschluss. Und: wird der neue WADA-Code rechtstaatlichen Anforderungen gerecht?

Hoeneß vor Gericht

Die Zulassung der Anklage der Münchener Staatsanwaltschaft durch das LG München liegt schon wieder reichlich vierzehn Tage zurück; dennoch wird man das Gefühl nicht los, das Thema “Hoeneß-Prozess” könnte ein treuer Begleiter bis zum kommenden März werden. Der justizerprobte Ex-Hoeneß-Rivale Christoph Daum hat jedenfalls schonmal eine nicht ganz unwahrscheinliche Prognose zum Medien-Hype um den Prozess abgegeben. (eurosport/yahoo) Leider lässt die bisherige Berichterstattung ein paar Wünsche an die juristische Korrektheit offen. Die oft kolportierte Vermutung, Hoeneß könne wegen des offensichtlich über eine Million liegenden Betrags an hinterzogenen Steuern im Falle einer Verurteilung nicht mehr auf eine Bewährungsstrafe hoffen, ist da nur ein Beispiel. (rp-online) Neben der strafrechtlichen Relevanz weist der Fall auch einige spannende gesellschaftsrechtliche Fragen auf. Dabei wird oft nicht deutlich gemacht, dass Hoeneß sowohl Präsident des FC Bayern München e.V. ist als auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG. Interessant sind dabei Fragen zur Verantwortung von Aufsichtsratsmitgliedern (lto) und die von Hoeneß selbst geäußerte Absicht der “Vertrauensfrage” im Vereinsrecht. (FAZ)

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