Meniskusschäden bei Profifußballern sind Berufskrankheit

Erleiden Profifußballer einen Meniskusschaden am Knie, handelt es sich um eine typische Berufskrankheit. Denn ein über mehrere Jahre ausgeübter Profifußball belastet die Kniegelenke überdurchschnittlich, entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt in einem am Mittwoch, 13.11.2013, veröffentlichten Urteil (AZ: L 9 U 214/09). Die Berufsgenossenschaft (BG) könne daher zu Unfallversicherungsleistungen verpflichtet sein.

Berufskrankheiten sind normalerweise in der Berufskrankheiten-Verordnung festgelegt. Diese sieht bei Meniskusschäden eine mehrjährige, andauernde oder häufig wiederkehrende, die Kniegelenke überdurchschnittlich belastende Tätigkeit vor. Wird eine Berufskrankheit anerkannt, kann die BG dann die Kosten für medizinische Behandlungen oder Umschulungsmaßnahmen übernehmen oder auch eine Rente zahlen.

Im entschiedenen Rechtsstreit hatte ein Profifußballer nach mehrjähriger Tätigkeit als Lizenzspieler einen Meniskusschaden am rechten Knie erlitten. Die Erkrankung wollte der Fußballer von der BG als Berufskrankheit anerkannt haben ...

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