Warndreieck nicht aufgestellt – 50%ige Mithaftung bei Autobahnunfall.

Weil der Fahrer seines Sattelzuges es bei einem Notstopp auf der Autobahn versäumt hatte ein Warndreieck aufzustellen, erhält der Halter des Sattelzuges nur 50% seines Schadens ersetzt, der durch einen auffahrenden LKW verursacht wurde.

In dem vom 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm mit Urteil vom 29.10.2013 – 26 U 12/13 – entschiedenen Fall hatte der Fahrer des Sattelzuges der klagenden Logistikfirma am rechten Fahrbahnrand der an dieser Stelle seitenstreifenlosen Bundesautobahn (BAB ) 10 notgehalten, weil er erbrechen musste. Bei dem in die rechte Fahrspur hereinragenden Sattelzug schaltete der Fahrer die Warnlichtblinkanlage an. Ein Warndreieck stellte er nicht auf. Zum Unfall kam es, weil ein LKW-Fahrer den vor ihm stehenden klägerischen Sattelzug aus Unachtsamkeit streifte und nicht vollständig auswich.

Der 26. Zivilsenats des OLG Hamm hat auf eine 50%ige Mithaftung des Klägers erkannt ...

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