Kanzlei BaumgartenBrandt Rechtsanwälte räumt seine Lager auf und mahnt Verstoß aus 2010 ab

Auch die Kanzlei BaumgartenBrandt Rechtsanwälte räumt seine Lager oder den Keller auf. Aktuelle werden im Auftrag der Hanway Brown Limited Abmahnungen bezüglich angeblicher Urheberrechtsverstöße mittels Filesharing des Filmwerkes „Harry Brown". Harry Brown ist das Spielfilmdebüt des Regisseurs Daniel Barber aus dem Jahr 2009, deswegen der Hinweis des Aufräumens. Abgemahnt wird tatsächlich eine vermeintliche Urheberrechtsverletzung aus dem Jahre 2010. Dies ist deshalb interessant, da man davon ausgehen kann, dass die Kanzlei BaumgartenBrandt Rechtsanwälte, damals noch in anderer Konstellation, bereits im Jahre 2010 Kenntnis von den Anschlussinhaberdaten hatte. Die bedeutet in letzter Konsequenz, dass die geltend gemachten Forderungen mit Ablauf dieses Jahres, also am 31.12.2013, verjähren. Aufgrund eines vermeintlichen öffentlichen Zugänglichmachens des Filmwerkes „Harry Brown" über eine Tauschbörse wird in dem Abmahnschreiben der Kanzlei BaumgartenBrandt Rechtsanwälte eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und die Zahlung eines pauschalen Abgeltungsbetrages in Höhe von 765,00€ gefordert. Die Kostenforderung enthält Rechtsanwaltskosten in Höhe von 215,00 € nach einem Streitwert in Höhe von 1.550,00€, wobei entsprechend der neuen Gesetzlage für den Unterlassungsanspruch ein Gegenstandswert von 1.000,00€ angesetzt wird. Daneben werden pauschal 550,00 € als Schadensersatz gefordert. Diese erhöhen nach Ansicht der Kanzlei BaumgartenBrandt Rechtsanwälte den Streitwert und ermöglich so zwei Gebührensprünge für die Rechtsanwaltskosten. Immerhin nimmt die Kanzlei BaumgartenBrandt Rechtsanwälte, bei der Ansetzung des Streitwertes für den Unterlassungsanspruch die vom neuen § 97a UrhG festgesetzten 1.000,00 € an und verzichtet auf die Einrede der Unbilligkeit nach dem § 97a Abs. 2 S ...Zum vollständigen Artikel


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