Die Macht der Auskunfteien

Die Namen Creditreform, Schufa, Bürgel etc. sind den meisten Menschen wohlbekannt.

Man weiß zudem, dass die Auskunfteien Daten über Personen und Unternehmen sammeln und die Finanzstärke dieser Personen bewerten. Welchte Tatsachen den Bewertungen zugrunde liegen und wie die Berechnungen vorgenommen werden bleibt ein Geheimnis der Auskunfteien. Eine Überprüfung der Objektivität ist kaum möglich.

Wir haben allerdings in letzter Zeit gehäuft festgestellt, dass bei Auskunfteien

- falsche Daten gespeichert sind, teilweise weil sie nicht mehr aktuell waren, teilweise weil sie noch nie der Wahrheit entsprachen

- Daten gespeichert und an Dritte weitergegeben werden, obwohl die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht vorliegen

- gespeicherte Inkassoverfahren den Bonitätsindex in einer –nach unserer Ansicht- unangemessenen Art und Weise verschlechtern

- sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen aufgrund der gespeicherten Daten in existentielle Probleme geraten.

Beispiele aus der Praxis liegen vor. Es geht z.B. um Unternehmen, die jährlich hunderte Verträge zum Einkauf von Waren schließen. Wer sich in dem Metier auskennt wird bestätigen können, dass es bei der massenhaften Abwicklung von Verträgen -auch bei geordneten Arbeitsabläufen und ausreichender Liquidität- hin und wieder zu Unregelmäßigkeiten kommt. Sei es, dass es Probleme bei der Vertragsabwicklung gab (z.B. Falschlieferungen, Lieferung mangelhafter Ware, verzögerte Lieferungen etc.), sei es, dass Rechnungen vereinzelt aufgrund von internen Fehlern nicht bezahlt wurden. Es passiert schlicht und ergreifend, dass Unternehmer mit Zahlungen in Verzug geraten ...

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