Warum wird meine Autoversicherung teurer und was kann ich dagegen tun? – von Rechtsanwalt Michael Schmidl www.meyerhuber.de

Derzeit flattern uns Autofahrern wieder die Rechnungen für das kommende Kalenderjahr ins Haus. Viele von ihnen werden deutlich höher ausfallen. Aber auch wenn der Rechnungsbetrag tatsächlich geringer als im Vorjahr ist, bedeutet dies noch nicht zwangsläufig, dass tatsächlich die Prämien auch nicht erhöht wurden. Aktuelle Schätzungen gehen von einer durchschnittlichen Preiserhöhung von rund 5 % aus.

Warum wird meine Autoversicherung teurer?

Die Prämienhöhe wird im Wesentlichen von vier Faktoren bestimmt: Schadensfreiheitsrabatt, Typklasse des versicherten Fahrzeugs, Regionalklasse des Zulassungsbezirks sowie allgemeine Entwicklung des Schadensaufwandes. Den Schadensfreiheitsrabatt hat man weitestgehend noch selbst in der Hand; sofern keine Schadensfälle gemeldet werden, erfolgt eine Einstufung in einer günstigere Schadensfreiheitsklasse. Typklassen und Regionalklassen sind schon schwerer zu steuern, sofern man keinen Fahrzeug- oder Wohnsitzwechsel in Betracht zieht. Allerdings wurden die Klassen neu geordnet, so dass sich insoweit gewisse, allerdings überschaubare Änderungen ergeben haben. Der Grund für die derzeitige Erhöhung der Prämien ist jedoch dem Umstand geschuldet, dass die Versicherer viele Hagel– und Überschwemmungsschäden regulieren mussten und überdies in den letzten Jahren – von wenigen Ausnahmen abgesehen – keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Die Einflussmöglichkeiten des einzelnen Versicherungsnehmers gehen hier gegen Null.

Wie erkenne ich eine “verdeckte” Erhöhung?

Nachdem der Schadensfreiheitsrabatt bei schadensfreien Verlauf regelmäßig sinkt, ist oftmals auf dem ersten Blick nicht zu erkennen, ob tatsächlich die Beiträge erhöht wurden. Die meisten Rechnungen weisen von daher einen so genannten Vergleichsbeitrag aus. Dieser Vergleichsbetrag zeigt an, was der Versicherungsnehmer hätte zahlen müssen, wenn sich außer dem Schadensfreiheitsrabatt nichts geändert hätte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK