Kommentar: Nun haben es die SPD Mitglieder in der Hand, ob die Energiewende schnell weitergeht oder ausgebremst wird.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Das bisherige Verhandlungsergebnis der Energie AG von Union und SPD ist geprägt von vielen Verschlechterungen für die Branche der Erneuerbaren Energien. Vergütungsverschlechterungen und vor allem massive Einschränkungen der verfügbaren genehmigungsfähigen Flächen drohen, insbesondere im Süden, den Windkraftausbau fast zum Erliegen zu bringen und im Norden die Offshore-Windenergie massiv einzudämmen. Ausgerechnet im Bundesland Bayern, das wegen seiner großen Fläche das bundesweit größte Potential zur Windstromgewinnung hat, will der bayerische Ministerpräsident Seehofer mit seiner in den Koalitionsentwurf hinein verhandelten Länderöffnungsklausel den Windkraftausbau faktisch beenden: Denn seine Vorstellung von 2 000 Metern Abstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung würde für die Windkraft in Bayern keine Flächen mehr zulassen. Im Entwurf des Koalitionsvertrages stehen keinerlei Vorschläge wie der Niedergang der Photovoltaik-, Biogas- und Biokraftstoffbranche aufgefangen und die Investitionen wiederbelebt werden sollen. Auch keine Rolle spielen die großen Genehmigungshemmnisse bei der Wasserkraft. Die Geothermie wird nicht einmal erwähnt, obwohl auch hier über 700 Mio. Euro Investitionen seit dem Altmaier-Rösler-Papier gestoppt wurden. Alles passt zusammen mit dem ausschließlichen Duktus des Papiers, wonach das Gesamtziel der Erneuerbaren Energien bis 2020 weit unter der aktuellen Wachstumsdynamik liegen soll ...Zum vollständigen Artikel


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