Ist man da noch Organ der Rechtspflege?

In Großbrittanien reicht’s für Strafverteidiger bald vielleicht zu mehr als einem Kleinwagen – falls die Mandanten sich schuldig bekennen.

Der Kollege Martin Steiger berichtet in seinem Blog über geplante Neuerungen im britischen Prozessrecht, wo im Rahmen der “legal aid” zukünftig Verteidiger deutliche Gebührenerhöhungen erhalten sollen, wenn ihre Mandanten sich schuldig bekennen. Von 75 % Steigerung der Gebühren ist die Rede.

Natürlich kann ich die Situation nur aus Sicht des deutschen Rechts bewerten – das britische ist mir nicht bekannt. So ginge eine derartige Regelung hierzulande bei allem Wehklagen um die Not der Anwaltschaft wegen der niedrigen gesetzlichen Gebührensätze, das ja nach der letzten RVG-Reform ein wenig an Lautstärke verloren hat, doch wohl zu weit ...

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