AG Kehl: Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten

Das AG Kehl hat jüngst eine bemerkenswerte Entscheidung zur Erstattungsfähigkeit von Kosten für ein Inkassobüro als Verzugsschaden gefällt. Demnach kann der Kläger nur Kosten ersetzt verlangen, die ein Rechtsanwalt erhalten hätte und hier nur in Höhe einer 0,3 Gebühr für ein Schreiben “einfacher Art”.

In der Entscheidung heißt es:

“Hinsichtlich der vorgerichtlichen Inkassokosten stehen der Klägerin lediglich 10,71 EUR zu. Dieser Betrag entspricht der gesetzlichen Gebühr eines Rechtsanwalts für ein Schreiben einfacher Art (0,3-Geschäftsgebühr gemäß Nr. 2302 VV RVG in der bis zum 31.07.2013 gültigen Fassung) bei einem Gegenstandswert in Höhe von der Hauptforderung zuzüglich der Auslagenpauschale und Umsatzsteuer ...

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