OGH: Zur Entlastung eines GmbH-Geschäftsführers

Dr. Christian Nordberg

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Unter „Entlastung“ ist die einseitige Erklärung der Gesellschaft zu verstehen, mit der sie ihre Geschäftsführer von Schadenersatzansprüchen befreit bzw. auf solche verzichtet, die aus einer pflichtwidrigen Geschäftsführung erwachsen können. Die Befreiung bezieht sich auf solche Schadenersatzansprüche, die die Gesellschaft bei sorgfältiger Prüfung aller vorgelegten und vollständigen Unterlagen erkennen konnte. Ersatzansprüche gegen den Geschäftsführer können nach der Entlastung nur noch geltend gemacht werden, wenn sie aus den vorgelegten Unterlagen nicht erkennbar waren oder wenn die Unterlagen unvollständig waren. Die Entlastung der Geschäftsführer einer GmbH unterliegt nach § 35 Abs. 1 Z 1 GmbHG der Beschlussfassung der Gesellschafter.

Sofern der Gesellschaftsvertrag nicht anderes vorsieht, genügt dafür die einfache Mehrheit ...

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