Führerschein kann entzogen werden, auch wenn man nicht bekifft gefahren ist

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Fahrerlaubnisbehörde einem Haschischkonsumenten, der außerdem noch gelegentlich Alkohol trinkt, die Fahrerlaubnis entziehen darf und auch ein medizinisch-psychologisches Gutachten über den beendeten Cannabiskonsum verlangen kann. Und zwar auch dann, wenn der Betroffene nicht am Straßenverkehr teilnimmt, wenn er Drogen konsumiert hat.

Nach der einschlägigen Regel Bewertung der Nr. 9.2.2 der Anlage vier zur Fahrerlaubnisverordnung führt die gelegentliche Einnahme von Cannabis alleine nicht zum Verlust der Fahreignung. Jedenfalls dann nicht, wenn Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr getrennt werden und es keine zusätzlichen Gebrauch von Alkohol gibt. Trinkt der Betroffene zusätzlich auch Alkohol, so entfällt die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen auch dann wenn er im Straßenverkehr immer nüchtern ist ...

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