Flughafen Berlin-Brandenburg – Einsichtnahme in Aufsichtsratsprotokolle

Der Zugang zu Informationen ist nach den Informationsfreiheitsgesetzen des Bundes und des Landes Berlin ausgeschlossen, wenn die Informationen nach anderen Gesetzen geheim zu halten sind.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Berlin in dem hier vorliegenden Fall die Klagen eines Journalisten auf Akteneinsicht abgewiesen. Er begehrte von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin Zugang zu schriftlichen Informationen über die Verschiebung der für den 3. Juni 2012 geplanten Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg. Diese Informationen liegen den Beklagten insbesondere wegen der von ihnen in den Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) GmbH entsandten Mitglieder vor. Die Beklagten lehnten den Informationszugang auf der Grundlage der Informationsfreiheitsgesetze des Bundes und des Landes Berlin mit der Begründung ab, Aufsichtsratsprotokolle unterlägen einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht ...

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