Dear Darling, Please Excuse my Writing

Der Song von Olly Murs, der gerade auf allen Radiokanälen trällert, hat mich schon länger als dezidiert old-fashioned überrascht. Wie kann man heutzutage eine Entschuldigung für seine Schrift absetzen? Zittrige Hände bei der Schrifterkennung auf dem Galaxy-Tablet-Phablet-Wasauchimmer? Quatsch. Beim Tatstaturbedienen, auf dem Smartphone? Sieht die im Song adressierte Dame doch gar nicht! Handschrift, und damit Fehler, sind out.

Nicht in Berlin, nicht wenn man an Anwälte schreibt. Nur, um uns nicht misszuverstehen: Handschrift ist auch hier out, aber der Rest nicht:

Ja, dafür habe ich recht wenig excuses und singen werde ich auch nicht:

1. Ich verzichte gerne darauf, mit meinem eigenen Namen angesprochen zu werden und tröste mich damit, dass Kanzleinamen eben Marken sind, irgendwie. Sicher ist Jobst-Hubertus Bauer auch schon als „Herr Gleiss“ angeschrieben worden, als er dort noch aktiv war. Und in der Liga kann ich ja gar nicht mitmachen.

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