Noch eine Methode, um sich vor der Bezahlung zu drücken

In einem Rechtsstreit ging es um die Bezahlung bestellter Waren. Die Klägerin verklagte einen Handwerker, der die Rechnungen nicht bezahlt hatte. Zur Verhandlung erschien der Beklagte mit seinem Rechtsanwalt, ich war als Terminsvertreter unterwegs und ein Zeuge, ein Angestellter der Klägerin, war geladen.

Zunächst wurde der Beklagte gehört. Er hätte mit der Klägerin kaum oder noch nie Geschäfte gemacht. Die Ware wurde ihm zur Ansicht geliefert. Als Muster sozusagen. Als die Ware bei ihm eintraf, hätte er den Karton ungeöffnet in sein Lager gestellt. Eine Rechnung hätte er nicht bekommen. Erst als er eine Mahnung erhielt, habe er in dem Karton nachgesehen und die Rechnung gefunden. Was er sich vorwerfen würde wäre, dass er den Karton nicht zurückgeschickt hätte. aber er sei der Auffassung, es wäre ein Muster zur Ansicht gewesen.

Schon allein diese Darstellung dürfte fraglich sein. Wenn man etwas zur Ansicht erhält, wird für gewöhnlich immer die Ware oder der Gegenstand zurückzugeben sein ...

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