KFZ-Versicherung: Rabatt bei rundum Überwachung

Bisher berechnen Versicherungen ihre KFZ-Versicherungstarife anhand von statistischen Werten. KFZ-Halter zahlen mehr, wenn Besitzer desselben Autotyps häufig an Verkehrsunfällen beteiligt sind. Der Versicherungsnehmer muss folglich für das Fehlverhalten anderer mitzahlen. Das eigene Fahrverhalten wird bei der Berechnung des Tarifs bisher nicht berücksichtigt. Was für besonders wagemutige Fahrer ein Vorteil ist, ist für die Besonneneren ein Nachteil.

Weniger zahlen, dafür mehr Daten

Heise berichtet über einen neuen Tarif der Sparkassen-Direktversicherung, bei dem das individuelle Fahrverhalten berücksichtigt werden soll. Die Einstufung erfolgt nicht durch einen vorherigen Test des Fahrers oder seine eigene Unfallstatistik, sondern durch die Messdaten einer GPS-Blackbox.

Hard- und Software werden von der Telefónica Insurance Telematics gestellt. Das System wird mit Beschleunigungssensoren, GPS-Antenne, GSM-Modul, Mikrofon, Lautsprecher, eigene Stromversorgung, Peripherie des Autos verbunden.

Die von der Blackbox erfassten Daten werden über eine Internetverbindung an die Telefónica Cloud übermittelt, in der die Daten unter einer User ID gesammelt und ausgewertet werden. Eine Zuordnung der User ID zu dem Versicherungsnehmer kann nach Angaben der Sparkassen Direktversicherung nur die Versicherung selbst vornehmen.

Ein Monat gratis für den sichersten Fahrer

Das System ermittelt monatlich einen Gesamtscore. Dieser wird zusammen mit der ID und den gefahrenen Kilometern an den Versicherer übermittelt wird ...

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