Gewinnerzielungsabsicht

Bei selbständigen Unternehmern oder Freiberuflern mit mehreren aufeinanderfolgenden Jahren von Verlusten zweifelt das Finanzamt regelmäßig die an, auch und gerade bei Existenzgründern.

Die ist neben der Nachhaltigkeit und Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr zunächst ein bedeutendes Kriterium bei der Prüfung und Abgrenzung zwischen einer nicht selbständigen und selbständigen Tätigkeit. Vor den Augen des Finanzamts werden jedoch darüber hinaus nur solche gewerbetreibende Unternehmen oder Freiberufler als selbständige Unternehmer anerkannt, die auch von einer getragen werden. Sobald ein gewerblicher Einzelunternehmer oder Freiberufler mehrere, aufeinanderfolgende Jahre Verluste erwirtschaftet, kommen beim Finanzamt Zweifel an der auf. Kritisch sind vor allem die Fälle, in denen selbständige Unternehmer oder Freiberufler ihre Tätigkeit nebenberuflich ausüben und die Verluste über mehrere Jahre mit anderen positiven Einkünften verrrechnen, um dadurch insbesondere Steuererstattungen auf bezahlte Lohnsteuer zu generieren. Ebenso problematisch sind die Fälle, in denen ansonsten übliche Kosten der privaten Lebensführung (z.B. anteilige Fixkosten ohnehin vorhandener Gegenstände wie Wohnung, PKW oder ähnliches) als Betriebsausgaben geltend gemacht werden und zu den entsprechenden Verlusten beitragen ...

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